E-Smog oder Elektrosmog

  • Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen?
  • Probleme mit elektronischen Geräten?
  • Test auf Elektrosensibilität notwendig?
Der Begriff Elektrosmog ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für elektrische, elektromagnetische und magnetische Wellen, die durch die verschiedenartige Verwendung von Technik ausgelöst werden. Fast überall in unserem industriell beeinflussten Lebensraum wirkt elektromagnetische Strahlung (wie Elektrosmog in der Fachsprache bezeichnet wird) auf unsere Umgebung und unseren Körper.

Wie entsteht Elektrosmog?

Es gibt diverse Ursachen für die Entstehung von elektromagnetischen Wellen (Funkwellen) in unserer unmittelbaren Umgebung. Fast überall sind wir dem Einfluss von hochfrequenten Funkbelastungen ausgesetzt. Innerhalb unserer Häuser und Wohnungen können die Auslöser schnurlose Telefone, sämtliche Mobilfunknetze, Fernseh- und Radiosender, WLAN-Router, sowie Radar und UMTS sein. Es existiert aber auch noch eine andere Form von Elektrosmog, die meist außerhalb unserer Wohnungen ihren Ursprung hat: die magnetischen Wechselfelder. Diese bilden sich grundsätzlich dort, wo Elektrizität fließt. Und das ist fast überall in unserer Umgebung der Fall. Elektrische Felder, die belastende Auswirkungen haben können, gehen von Stromleitungen, die über Hausdächern verlaufen, elektrischen Bahntrassen, Hochspannungsleitungen und Erdverkabelungen aus. Dabei ist der Grad der Belastung abhängig von der Stärke des Magnetfeldes sowie der Entfernung, die zum Magnetfelderzeuger besteht. Dabei ist die Reichweite solcher Magnetfelder nicht zu unterschätzen: Eine Hochspannungsleitung beispielsweise wirkt (je nachdem wie stark der Stromfluss ist) ca. 70 bis 400 Meter weit. Bahntrassen haben ungefähr 100 bis 150 Meter Einfluss auf die Umgebung und Stromleitungen über Dächern belasten je nach Höhe des Gebäudes manchmal bis in den Keller. Erdleitungen verursachen die geringste Belastung. Wer den genauen Belastungswert in seinem Haus oder auf seinem Grundstück herausfinden möchte, sollte sich für eine exakte Messung an einen qualifizierten Fachmann wenden. Abgesehen von Funkbelastungen und den magnetischen Wechselfeldern existiert zudem in fast 100 Prozent unserer Häuser biologisch stark wirkungsvoller Elektrosmog. Ursächlich hierfür sind sicherlich die im Haus betriebenen Elektrogeräte, aber woran viele Menschen nicht denken: Die hauseigene Stromversorgung ist der Hauptverursacher von elektromagnetischen Belastungen in unseren eigenen vier Wänden, unabhänhi davon ob es sich um Ökostrom oder Atomstrom handelt. Eine Vielzahl unserer Häuser (vor allem die eines älteren Baujahres) verfügen noch über keine Erdung oder Erdverkabelung. Auch die Wirkung einer elektrischen Fußbodenheizung wird oft verkannt. Mitunter können hier Werte gemessen werden, die denen unmittelbar unter einer Hochspannungsleitung gleichkommen.

Welche gesundheitlichen Schäden resultieren aus Elektrosmog?

Experten und Mediziner streiten sich bereits seit vielen Jahren um die Gefahren, die durch elektromagnetische Felder auf den Menschen und dessen Gesundheit einwirken. Einig sind sich gewiss alle darüber, dass es Menschen gibt, die eine höhere Sensibilität gegenüber elektromagnetischer Strahlung besitzen als andere. Folgende Symptome können bei einer Belastung durch Elektrosmog auftreten: Gereiztheit, permanente Müdigkeit, nervöse Beschwerden, Leistungsschwäche, Erschöpfungserscheinungen, geringe Belastbarkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Augenbrennen und Sehschwierigkeiten, Kopfweh, verstärktes Schwitzen im Schlaf, Herzrhythmusstörungen sowie ein überreiztes Nervensystem. Werden die Auslöser für den Elektrosmog beseitigt oder soweit abgeschwächt, dass sie die Reaktionsgrenze des Betroffenen nicht überschreiten, verschwinden die Symptome der jeweiligen Person innerhalb kürzester Zeit wieder. Besteht allerdings eine andauernde Einwirkung des Elektrosmogs auf den Körper, können gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse schwerwiegende Krankheiten daraus resultieren. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen wie Allergien, Epilepsie, Fehl- oder Frühgeburten, Alzheimer, Krebs, Herzerkrankungen, instabiler Blutdruck und Puls, Multiple Sklerose, Leukämie, Parkinson, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Ödeme, Kropfbildung, Vegetative Dystonie, Veränderungen von EEG und EKG, Grauer Star, infektiöse und virale Erkrankungen sowie Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit.