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Die Frequenzbänder bei 10 kHz und 28 kHz, ihre
Wetterabhängigkeit, ein niederfrequentes Wirkungsmodell ihrer Neurotropie
und ihre circadiane Neurotropiebilanz als möglicher ‘basal
induzierender Faktor’ der biologischen Tagesrhythmik des Menschen.
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Vorbemerkung:
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1.
Einleitung.
Wie
kaum anderswo in den Umweltwissenschaften wird bei der
Untersuchung und medizin-meteorologischen
Interpretation der natürlichen
niederfrequenten Impulsstrahlung
der Atmosphäre (im folgenden: AIS)
und ihrer biochemischen bzw. biologischen Wirksamkeit (= Biotropie)
deutlich, wie ein Erkenntnisgewinn nur erreicht werden kann, wenn
alle daran beteiligten Fachbereiche sich des Zwangs zu enger
interdisziplinärer Zusammenarbeit bewußt sind. Als Angelpunkt für
die Aufklärung der wetterabhängigen Reaktionen des gesunden oder
erkrankten Organismus von Mensch und Tier (= Wetterfühligkeit, Meteorotropie)
hat sich z.B. ein ursächlicher Zusammenhang zwischen
definierbaren Komponenten der AIS und charakteristischen
Bewegungen der Luftmassen unseres täglichen Wetters
herausgestellt. Dieser meteorologische
Ursprung der AIS
gilt aber, obwohl längst wissenschaftlich belegt und zu Großvaters
Zeiten auch praktisch genutzt, für nicht wenige der gegenwärtigen
‘luftelektrischen Kreise’ offenbar mehr aus politischen oder sonstwelchen Gründen immer noch als
umstritten. - Die
Aufklärung der wetterbedingten und vermittels der AIS
ausgelösten meteorotropen
Syndrome erfordert deshalb eine enge interdisziplinäre
Zusammenarbeit nicht nur zwischen Meteorologen und Medizinern, wie
sie z.B. bei statistischen Vergleichsstudien üblich war und ist.
Untersuchungen zur Kausalitätsfrage der Meteorotropie
erfordern aber allein auf der physikalischen
Seite der Entstehung der AIS
eine Ausweitung der Fragestellungen bis zur Dynamik der Atmosphäre,
der meteorologischen Synoptik oder der Turbulenztheorie, wobei
auch Fragen an die Luftelektrik unbedingt einbezogen werden müssen.
Auf der biologischen Seite des
‘Empfängers’ der AIS sind dagegen vor allem die Fachbereiche der Neurologie,
Gehirnphysiologie, Biochemie, Molekularbiologie und letztlich auch
der neuen Quantenbiophysik, u.a. gefragt. Eine wesentliche
Voraussetzung für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen diesen
z.T. sehr weit auseinanderliegenden Fachbereichen ist die sicher
nicht leicht zu erreichende gegenseitige Abstimmung der jeweiligen
Meß- und Untersuchungsmethoden. Aber nur so ließen sich Mißverständnisse
und Fehlinterpretationen bis hin zu Kontroversen zwischen den
einzelnen ‘Schulen’ verhindern, die erfahrungsgemäß und
leider zu einer wirklich
interdisziplinären Teamarbeit auf gleichgestellter fachlicher
Ebene häufig nur schwer zu bewegen sind. Fünf Hinweise seien
deshalb zum besseren Verständnis der folgenden Ausführungen
vorangestellt: ·
Die geschilderten Ergebnisse und Zusammenhänge zwischen
der AIS und meteorologischen Vorgängen
einerseits und ihrer biochemischen
Wirksamkeit andererseits gingen aus einer bundesweiten Industrieforschung hervor, die allein zum Ziel
hatte, die meteorotrope
Reaktion der beim Rakel-Tiefdruckverfahren als Bildträger verwendeten Dichromat-Gelatine
auszuschalten. Dies war nach dem zweiten Weltkrieg zwingend
notwendig geworden, damit aus dem ‘Druck-Handwerk’ eine
wirtschaftlich leistungsfähige ‘Graphische Industrie’ mit
weiterhin hochwertigen Qualitätsprodukten entsprechend dem
Beschluß von 1951 des Rates
für Formgebung des Bundestages der BRD werden konnte
(19). ·
Das in Kap. 2.2. beschriebene niederfrequente
Impuls-Frequenzspektrum der Atmosphäre kann deshalb nur eine Auswahl
an impulsförmigen Signalen (= Sferics)
aus dem elektromagnetischen Gesamtangebot der Atmosphäre für die
Zwecke der genannten Industrieforschung darstellen. Nach
umfassenden Untersuchungen mußte sie meßtechnisch entsprechend
den speziellen Vorgaben der wetterbedingten
Reaktionsweisen der Dichromat-Gelatine
getroffen werden. Hierzu war im Frequenzbereich zwische 3 kHz und
60 kHz eine Mustererkennung aller Sferics
nach den Kriterien der Möglichkeit einer Resonanzerzeugung
in den Molekülketten der Kollagen-Eiweißstrukturen
dieser Fotogelatine erforderlich. ·
Die z.T. überraschenden Untersuchungsergebnisse bergen
aber immer noch den Rest eines ‘Geheimnisses’ unserer atmosphärischen
Umwelt, da nämlich gerade diejenigen der für den industriellen
Prozess ausgewählten Sferics-Formen sich als
biochemisch und biologisch wirksam erwiesen haben (Kap. 4, 5), die
auch in sehr differenzierter Weise mit speziellen Vorgängen der atmosphärischen Dynamik
zusammenhängen (Kap. 2) - und in ihrer Frequenzstruktur obendrein
harmonikal
geordnet sind (Kap. 3)! · Die nachgewiesene biochemische Wirksamkeit (Kap. 6, 7) dieser speziellen Sferics-Formen lieferte außerdem für die bislang erfolglose Suche der Medizinmeteorologie nach dem biotropen Wetterfaktor gleichzeitig nicht nur einen wesentlichen Schlüssel zum Verständnis der bekannten und den Menschen belastenden meteorotropen Syndrome des Organismus, sondern sie eröffnete auch den Weg, in den festliegenden Tagesgängen bestimmter Komponenten dieser niederfrequenten AIS gleichzeitig eine synchronisierende Zeitgeberfunktion für die endogene Tagesrhythmik des Menschen zu erkennen (Kap. 8). |
2. Ursprung und Erscheinung der niederfrequenten
atmosphärischen Impulsstrahlung.
Aus
der luftelektrischen Forschung ist seit langem bekannt, daß die
AIS den Ausgleichsvorgängen zwischen elektrisch positiv und
negativ geladenen Raumladungen
oder Ladungswolken in der unteren Atmosphäre, der in unseren
Breiten ca. 8000m mächtigen Wetterschicht oder Troposphäre, entspringt (1).
Die elektrischen Ladungen (freie negative Elektronen und positiv
geladene Ionen unterschiedlicher Größe) entstehen durch
verschiedene natürliche Prozesse, vorwiegend durch die kosmische
Höhenstrahlung, aber auch durch die natürliche
Radioaktivität des Erdbodens, die UV-Strahlung der Sonne, oder über
den Weg der Ladungstrennung durch Zerteilung von Wassertröpfchen
oder Eiskristallen innerhalb der Wolkenturbulenz und beim
fallenden Niederschlag (LENARD-Effekt). Daneben tragen natürliche
Quellen wie Vulkantätigkeit oder Staubstürme und in zunehmendem
Maße auch die anthropogene Luftverschmutzung aus Industrie und
Verkehr zur Produktion vor allem von positiven Großionen bei.
Für
Aufbau und Verteilung der positiven oder negativen Ladungswolken
sorgt die Atmosphäre mit ihrer das Wettergeschehen antreibenden turblenten
Energie selbst. An den Grenzflächen der beteiligten
Luftmassen mit ihren je nach geographischer Herkunft
unterschiedlichen thermodynamischen Eigenschaften entwickeln sich turbulente Austauschbewegungen, angefangen von lokal
angeregter Konvektion
(Thermik) über den regional
organisierten Vertikalaustausch
(Schauergebiete, Gewitterfronten, etc.) bis hin zu den globalen horizontalen
Gleitbewegungen übereinander geschichteter Luftmassen, die im
Rahmen der hemisphärischen Zirkulation in den Tiefdruckgebieten
zusammengeführt werden. Ihre Bewegungsmuster, die außerdem noch
der Steuerung durch die Schwer- und Corioliskraft unterliegen,
wirken zusammen mit den verschiedenen Prozessen der Ladungsbildung
wie ein immerwährender thermodynamisch angetriebener
luftelektrischer
Generator. Er baut die elektrischen Potentialgefälle
zwischen den Raumladungswolken immer wieder auf, wenn sie sich
nach Erreichen ihres jeweils möglichen Höchstwertes über die
unsichtbaren stillen oder Dunkelfeldentladungen
wie über einen elektrischen ‘Kurzschluß’ ausgeglichen haben.
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2. 1. Der ‘Urimpuls’ oder EMP (= Electro Magnetic Pulse).Eine quantitative Beschreibung dieser elementaren luftelektrischen Entladungen, die jeweils der Ausgangspunkt (Quellort) für eine sich im Raum ausbreitende elektromagnetische Stoßwelle, den ‘Urimpuls’, sind, würde allerdings sehr weit in die Gebiete der Hydro- und Elektrodynamik, der Turbulenz- und Chaostheorie sowie der Gaselektronik einschließlich der Plasmaphysik führen und ist offenbar bisher noch nicht eingehend genug unternommen worden. Wesentlich für Häufigkeit, Form und elektromagnetische Polarisation dieser ‘Urimpulse’ sind, wie erwähnt, Art und Stärke der atmosphärischen Turbulenz bzw. Konvektion. Entsprechend ihrem Ursprung aus diesen konvektiven stillen Entladungsvorgängen der Atmosphäre werden sie in der Literatur zumeist auch als CD-Sferics (= Convective Discharge-Sferics) gekennzeichnet. Diese elementaren Ausgleichsentladungen der CD-Sferics erstrecken sich über Distanzen zwischen ca. 40 und 100 Metern, die im Einzelfall von den gerade herrschenden luftelektrischen und meteorologischen Bedingungen, wie Ladungsdichte, Luftleitfähigkeit, Ionenbeweglichkeit bzw. Temperatur, Feuchtegehalt oder Turbulenz, bestimmt werden. Die Front der Stoßwelle bewegt sich bei der Entladung innerhalb eines schlauchartigen Kanals von etwa 40 cm Durchmesser mit Geschwindigkeiten von kaum mehr als 200 km/s, wie luftelektrische Forschungen bestätigt haben. Die von diesen Entladungsstrecken als Quellorte sich mit Lichtgeschwindigkeit in den Raum ausbreitenden stoßartigen elektromagnetischen Impulswellen zeigen in der oszillographischen Darstellung zunächst immer die charakteristische Form eines EMP, wie sie auch aus vielen anderen Zusammenhängen (Nervenimpulse oder Atombombenexplosionen in der Atmosphäre, etc.) bekannt ist. Die wesentlichen Kriterien des EMP sind die Steilheit der Anstiegsflanke und seine exponentielle Charakteristik, die einer schwingenden Halbwelle nur entfernt ähnlich ist, so daß dem EMP auch keine Frequenz einer Schwingung zugeordnet werden kann (2). Die räumliche Orientierung der Entladungsstrecken der EMP’s kann im Prinzip alle Richtungen einnehmen und ist nur von meteorologischen sowie den örtlichen luftelektrischen Verhältnissen (s.o.) abhängig. Bei ihrer Ausbreitung unterliegen die EMP’s in der Atmosphäre - die in diesem Zusammenhang auch als ein elektrisch nicht neutrales Medium betrachtet werden kann - bestimmten Energieverlusten bzw. Modifikationen, die in einer Formänderung resultiert. Sie zeigt sich darin, daß die ursprünglich in der ‘Stoßwelle’ enthaltene elektromagnetische Feldenergie in sinusförmige Schwingungsmuster abwandert oder umgewandelt wird, wie eingehende Vergleiche von EMP-Formen aller Entwicklungsstufen bis zur Vollschwingung definierter Frequenz gezeigt haben. Aus den ursprünglichen EMP’s exponentieller Verlaufsformen entwickeln sich in der Atmosphäre nach etwa 50 bis 100 km Ausbreitungsweg somit sinusoidale Schwingungsmuster, deren Frequenzen sich nun über Fourieranalysen bestimmen lassen: die eigentlichen CD-Sferics. Je nach Entfernung des Empfangsortes vom Quellort bestehen sie aus einer, zwei oder mehreren Vollschwingungen aller möglichen Frequenzen aus dem Spektralbereich von ca. 3 kHz bis 60 kHz, wie zahlreiche Vergleiche und Fourieranalysen von Einzelimpulsen gezeigt haben. Die Höhe der sich aus dem EMP im späteren CD-Sferic entwickelnden Schwingungsfrequenz wird vom Anstiegswinkel, d.h. von der Steilheit seiner Anstiegsflanke bestimmt, die wiederum von der ursprünglich an dem Entladungsvorgang beteiligten elektrischen Ladungsmenge bzw. von der jeweiligen Entladungsenergie abhängt. Streng davon zu unterscheiden sind allerdings die el.magnetischen Signale, die von sichtbaren Blitzen ausgehen! Zum Aufbau deren elektrischer Energie muß der atmosphärische Generator gegenüber der Auslösung eines einzelnen CD-Sferic eine um ein Vielfaches höhere Energie in Form gewaltiger Mengen von positiven und negativen Ladungsträgern bereitstellen. Erst nach Erreichen einer ‘kritischen’ Menge wird eine entsprechend große Zahl von unsichtbaren und sich wie in einer Art von Kettenreaktion fortpflanzender ‘Urimpulse’ (= Ruckstufen oder stepped leader) ausgelöst, die je einen einzigen EMP aussenden. Ihr Zick-Zack-Kurs von Wolke zu Wolke oder von Wolke zur Erde zeichnet nun erst die Strecke für die unmittelbar folgende und wesentlich energiereichere Hauptentladung, den sichtbaren Blitz, vor. Seine Sichtbarkeit ergibt sich aus der mit ca. 1/3 Lichtgeschwindigkeit wesentlich höheren Marschgeschwindigkeit der Entladungsfront, bei der erst das Plasma Luft zu leuchten beginnt. Dem oft vielfach verästelten Blitzkanal von mehreren km Gesamtlänge entspringt jedoch nur ein einziges Signal komplexer Frequenzstruktur mit folglich auch wesentlich höherer Feldenergie und einer mittleren Gesamtdauer von ca. 0.2 sec, die damit das 5.000- bis 10.000- Fache des Zeitablaufs eines EMP beträgt. Grundsätzlich unterscheiden sich Blitzsignale von den CD-Sferics demnnach nicht nur durch ihre wesentlich längere Andauer, sondern vor allem durch ihre analytisch nicht darstellbare Formcharakteristik, die ein Frequenzspektrum umfaßt, das sich vom niederfrequenten kHz-Bereich über mehrere Größenordnungen bis zum Gigahertz-Bereich erstreckt. Somit können Blitzsignale - die als ‘Sferics’ oder ‘Atmospherics’ weder in fachlichen noch in öffentlichen Diskussionen von den hier beschriebenen CD-Sferics deutlich genug unterschieden werden - auch keine biologische, d.h. nicht-thermische Wirksamkeit entfalten (s. Kap.4.!). |
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2. 2. Das natürliche niederfrequente Impulsfrequenzspektrum der Atmosphäre (VLF)(VLF = Very Low Frequency, 1 Hz ... 100 kHz). Aus jahrelangen Registrierungen dieser CD-Sferics auf der Grundlage einer im Rahmen der Industrieforschung (s.Kap. 1.) entwickelten Empfangs- und Auswertetechnik ergibt sich durch Frequenzanalyse jedes einzelnen Impulses ein im Prinzip kontinuierliches Frequenzspektrum zwischen ca. 3 kHz und 60 kHz. Neben einem Minimum des Vorkommens zwischen ca. 14 und 20 kHz fallen darin aber bevorzugte „Bänder“ von ca. 800 - 1000 Hz Breite um festliegende Mittenfrequenzen bei 4, 6, 8, 10, 12, 28 und 48 kHz auf, die mit einer 100 bis 1000-fach größeren Häufigkeit der Impulse besetzt sind. Diese auffälligen Impuls-Frequenzbänder stehen in einem eindeutigen Zusammenhang mit bestimmten Bewegungsabläufen der atmosphärischen Dynamik, d.h. mit charakteristischen Wettersituationen, wie langfristige stündliche Vergleiche mit dem gleichzeitig meteorologisch klassifizierten Wetterablauf immer wieder gezeigt haben - und wie sie ähnlich auch in der historischen Literatur bereits seit langem belegt sind (3). Im einzelnen zeigte sich z.B. ein Zusammenhang zwischen den Frequenzbändern bzw. ihren Kombinationen von:
so daß nahezu von einem Wetteralphabet der Atmosphäre gesprochen werden kann, dessen Aussagekraft für die Wettererkundung und -kurzfristvorhersage gegenüber der schon vor 100 Jahren technisch möglichen reinen Blitzzählung (3) neue Möglichkeiten und erhebliche Verbesserungen erschließen könnte, da sich außerdem über die Impuls-Folgefrequenzen die Stärke- bzw. Aktivitätsgrade der jeweiligen meteorologischen Vorgänge skalieren lassen, ganz abgesehen von deren medizinmeteorologischer Relevanz (s. Kap.5.!). |
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2. 2. 1. Die CD - Sferics a.t.B.Ein besonderes Charakteristikum des Impulsfrequenzspektrums zwischen 3 kHz und 60 kHz ist seine Zweiteilung in einen höherfrequenten Teil zwischen ca. 17 und 30 kHz mit dem einzigen Maximum bei 28 kHz und einen tieferen Frequenzanteil zwischen ca. 3 und 15 kHz, in dem die übrigen oben genannten sechs Maxima (einschließlich 48 kHz) unter Dominanz der 10 kHz-Frequenz liegen. Beide Anteile sind durch das Minimum zwischen 15 kHz und 17 kHz deutlich voneinander getrennt, so daß im weiteren Verlauf nur noch vom ‘10 kHz- bzw. 28 kHz- Band’ gesprochen wird. Diese seit langem bekannte Unterteilung (1) ergab sich aus der Notwendigkeit, die Richtcharakteristiken der Empfangsantennen getrennt nach horizontaler und vertikaler Orientierung auszulegen, um ein Optimum im Empfang aller für die Beurteilung der biochemischen Wirksamkeit der AIS nötigen CD-Sferics-Impulse zu erreichen. Somit unterscheiden sich die zwei ‘Hauptbänder’ bei 10 und 28 kHz auch qualitativ dadurch, daß ersteres über die horizontal und letzteres über die vertikal orientierte Antennensensorik empfangen werden mußte (8). Zur Unterscheidung in der Literatur sind diese entsprechend den speziellen biochemischen Anforderungen nach ihrer Form selektierten und klassifizierten CD-Sfericsimpulse auch als CD-Sferics a.t.B. (= CD-Sferics according to Baumer) benannt worden. Betont sei nochmals, daß sie eine spezielle Auswahl aus dem ‘Gesamtangebot’ der AIS darstellen und deshalb mit den aus der Literatur allgemein bekannten und auch als ‘Sferics’ oder ‘Atmospherics’ bezeichneten Signalformen häufig nicht vergleichbar sind. - Zusammenfassend sind sie durch die folgenden vier wesentlichen Merkmale definiert:
Sie sind biochemisch wirksam, sobald sie als ursprüngliche EMP-Formen nach ihrer Ausbreitung sinusoidale Schwingungsmuster erreicht haben, die in der Lage sind, Resonanzen in den Kollagen-Eiweißmolekülen der Dichromat-Gelatine auszulösen. |
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2. 2. 2. Charakteristik des
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2. 2. 3. Charakteristik des
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2. 2. 4. Die Gemeinsamkeit der Hauptbänder im Spektrum der AIS.Die thermo-hydrodynamische Koppelung der vertikalen und horizontalen Bewegungskomponenten der atmosphärischen Turbulenz modifiziert allerdings das Gesamtspektrum der CD-Sferics a.t.B. in der Weise, daß die Frequenzformen aus beiden Hauptbändern, abgesehen von wenigen meteorologisch besonders zu qualifizierenden Einzelfällen, oft gleichzeitig auftreten, wenn auch mit unterschiedlichen Gewichten, wie bei gegeneinander spielenden Waagschalen. Aus rund 20jährigen korrelativen Vergleichen im Doppelblindverfahren mit den zeitgleichen und aus regionalen Daten abgeleiteten Prozessen der atmosphärischen Dynamik (Wetter-vorgänge) hat sich schließlich ein mehrfach gesicherter und sehr differenzierter Zusammenhang mit den o.g. sieben Frequenzbändern sowie deren wetterbedingten Kombinationsmöglich-keiten ergeben: letztlich lassen sich diese „Frequenzen“ mit ihren Kombinationen wie ein Wetter-Kode oder -alphabet der Atmosphäre lesen und verstehen (s.Kap. 2.2.!).
Mit Hilfe der thermo-hydrodynamischen Gleichungssysteme können allerdings nur die rein meteorologisch-atmosphärischen Prozesse beschrieben werden - und dies auch nur im Rahmen „klassischer“ Betrachtungsweisen. Eine quantitative Beschreibung der Entstehung und vor allem der harmonikalen Strukturen, die sich im Spektrum der CD-Sferics a.t.B. offenbaren (s.u.), erfodert aber jedenfalls eine erhebliche Ausweitung der klassischen Formalisierungen in Richtung z.B. von Turbulenz- und Chaostheorie einschließlich der Maxwell-Gleichungen, der Magnetohydrodynamik bis hin zur Plasmaphysik oder gar den neuen biophysikalischen Quantenfeldtheorien mit ihren weiterführenden Anschauungsweisen. - |
3. Die „Tonproduktion“ der Atmosphäre.
Im Spektrum der CD-Sferics a.t.B. fällt sofort eine harmonikale Ordnung ins Auge: Für die Mittenfrequenzen der o.g. Frequenzbänder ergeben sich aus ca. 39.000 Fourieranalysen von Einzelimpulsen bei Bandbreiten von 1000 Hz folgende genauere Werte: 4150.8 Hz, 6226.3 Hz, 8301.3 Hz, 10337.1 Hz, 12452.5 Hz, 28018.2 Hz und 49810.1 Hz. Durch 5-fache Oktavierung zu tieferen Frequenzen gelangt man somit in den menschlichen Hörbereich bzw. auf die Tastatur eines Klaviers - und erhält musikalisch konsonante Tonintervalle aus der Naturtonreihe! - Da weder in technischer Hinsicht, erst recht nicht aus den naturgegebenen Umständen heraus hier von einem ‘Zufallsprodukt’ gesprochen werden kann, erhebt sich die wohl umso mehr berechtigte - wenn nicht manchmal sogar beunruhigende - Frage nach dem Ursprung dieser in obiger Frequenzreihe sich ausdrückenden Wetter-Sphärenharmonien - die außerdem offenbar noch in einer unmittelbaren Korrespondenz zu den Schwingungsmustern von Kollagen-Eiweißmolekülen - den elementaren Bausteinen des Lebens - stehen! 3. 1. Die harmonikale Ordnung des natürlichen niederfrequenten Impulsfrequenzspektrums der Atmosphäre.Eine etwas weiterführende Antwort auf diese immer wieder auftretende Frage versuchte wohl als erster Hans Cousto (6) zu geben, indem er zeigte, daß die siderische Tagestonleiter der Erde mit einer Abweichung < 1 Promille mit den Oktavfrequenzen der CD-Sferics a.t.B. übereinstimmt und sagt: „...Es kann hier nicht mehr von Zufall gesprochen werden, sondern man kann deutlich sehen, daß die Rotation der Erde und die Sfericsfrequenzen in ursächlichem Zusammenhang stehen, das verbindende Gesetz ist das Gesetz der Oktave...“ Er berechnete eine Tabelle der auf den Hörbereich transformierten Intervalle der genau berechneten Frequenzmaxima der CD-Sferics a.t.B., in der eine einzige harmonisch nicht definierte Stelle erscheint: das Intervall zwischen 10 und 28 kHz. Alle übrigen 20 Intervallproportionen sind harmonikal bestimmt. Dieses Ergebnis zeigt sich deutlich in folgender Übersicht:
Die Proportionen der Frequenzmaxima ergeben somit die diatonische Tonleiter über G = 194.57 Hz, wobei die Abweichungen der einzelnen Frequenzen unter 1 Promille bleiben! Die „Grundfrequenz“ von 2075.42 Hz erscheint bei den Sfericsregistrierungen jedoch nicht. Bildet man aus diesen Sfericsfrequenzen das Schema der Intervallproportionen, kann einzig dem Verhältnis 28018.17/10337.10 = 2.71 kein klassisches diatonisches Intervallverhältnis zugeordnet werden. Alle übrigen Intervalle überdecken den Bereich der klassischen Intervalle von der Oktave bis zur großen Sekunde, wenn man die Intervalle gemäß der Konsonanzbeurteilung nach Husmann (7) von neutral (Oktave, Quinte, Quarte) über wohlklingend (gr. Sext, gr. Terz, kl. Terz, kl. Sext) bis spannungsreich (gr. Sekunde, gr. Septime, kl. Sekunde, Tritonus) anordnet. Beachtenswert dabei ist, daß in diesem Verteilungsschema der Konsonanzen die spannungsreichen Intervalle nur im Zusammenhang mit der Frequenz 28 018.2 Hz auftreten! Gesteht man nun den verschiedenen Intervallen auch entsprechend verschiedene Qualitäten zu - was ja das Wesen des Musikalischen ausmacht - dann spricht sich wohl im 28 kHz-Band, das zwischen ca. 17 und 30 kHz mit einem einzigen Maximum bei 28 kHz erscheint, eine grundsätzlich andere Qualität aus als im 10 kHz-Band, das mit seinen Maxima bei 4, 6, 8, 10, 12 und 48 kHz nach den Husmann’schen Kriterien im musikalischen Sinn als hyperkonsonant mit stark beruhigender, ja einschläfernder Wirkung charakterisiert werden kann. |
3. 2. Betrachtungen und neue Fragen.Die harmonikale Ordnung des atmosphärischen Impulsfrequenzspektrums mit der „musika-lischen“ Sonderstellung des 28 kHz-Bandes erfordert noch einige abschließende Bemerkungen, vor allem deshalb, weil dieses rein qualitative Merkmal in seiner Verbindung mit der vertikal orientierten Antennengeometrie sogar in der Meßtechnik seinen Ausdruck findet. Die erforderliche räumliche Ausrichtung der Empfangssensorik entspricht im Wettergeschehen der von der Erwärmung des Erdbodens terrestrisch ausgelösten Labilisierung der unteren Luftschichten, die schließlich den Vertikalaustausch anregt. Diese ‘aufweckende’ Eigenaktivität der Atmosphäre, die sich bis zur Entfesselung gewalttätiger, aber auch ‘reinigender’ Kräfte in Gewittern und Unwettern steigern kann, hat bekanntermaßen im 4. Satz der 6. Symphonie (Pastorale) Ludwig v. Beethoven’s ihren klassischen musikalischen Ausdruck gefunden. Im täglichen Wettergeschehen durchbricht diese aufwärtsgerichtete, thermisch angetriebene Bewegung der Luftkörper die Grenzschichten der unter hydrostatischer Stabilität horizontal übereinander gleitenden Luftmassen, die Quellorte der Frequenzen der 10 kHz-Gruppe. Diese bezüglich des Erdkörpers auch zentrifugal zu charakterisierende Bewegungsrichtung findet im Wettergeschehen in der Stabilisierung durch das großflächige und langsame Absinken der Luftmassen mit seiner schichtbildenden und ‘beruhigenden’ Tendenz - die in den Kernbereichen von Hochs bis zur totalen Bewegungslosigkeit führen kann - den notwendigen Gegenpol. Die physikalischen ‘Erklärungen’ für diese Entsprechung sowohl im musikalischen Empfinden als auch im äußeren Naturgeschehen liegt wohl im geophysikalisch-kosmisch übergeordneten Rahmen von Stratosphäre, Ionosphäre und Magnetosphäre, die bei der Gestaltbildung gerade solcher Schwingungsformen der CD-Sferics a.t.B. jedenfalls eine wesentliche Rolle spielen, die zueinander in einer nahezu exakten harmonikalen Ordnung mit dem Konsonanzbereich von ‘einschläfernd’ bis ‘sehr spannungsreich’ stehen. - Eine noch weitere interdisziplinäre Zusammenhänge berührende Fragestellung wäre nun diejenige nach den morphogenetisch wirksamen „Attraktoren“ selbst, die demnach gleichzeitig für die Musik der ‘Wettersphäre’ wie für die Gestaltung des seelisch-geistigen ‘Innenraumes’ des Menschen, z.B. über die Disponierung des Gehörs, verantwortlich zu machen wären (9).
Die Frage nach dem Ursprung dieses erstaunlichen natürlichen Schwingungsspektrums, dieser ‘Musik’ der Atmosphäre, von der jeder Mensch auf dieser Erde in jedem Augenblick umgeben ist, kann sich nicht erschöpfend auf physikalische Teilfragen in der quantitativen Beschreibung der meteorologisch und elektrodynamisch vorgegebenen Rahmenbedingungen für die Entstehung und Ausbreitung der CD-Sferics allein reduzieren lassen. Die Beschreibung des 28 kHz-Bandes wäre dabei sicher noch im Rahmen der klassischen Physik möglich - wie ist aber demgegenüber das 10 kHz-Band zu verstehen, wie kommt es in seiner hyperkonsonanten Tonqualität zustande? Welcher ‘Sinn’ ist darin zu sehen, daß diese von der atmosphärischen Umwelt quantitativ ‘produzierte’ Konsonanz ja auch als ein rein qualitativer Wertbegriff nur in einem engstem Zusammenhang mit der empfindend disponierten Innenwelt des Menschen stehen kann?
Mit solchen Fragen werden sicherlich für alle positivistisch ausgerichteten Wissenschaften, auch der neuen Physik, TABU-Themen erreicht, die bestenfalls übergangen, wenn nicht aggressiv bekämpft oder als spinnös in eine esotherische Ecke verwiesen werden. Ihre Legitimation erhalten diese bohrenden Fragen aber allein aus dem objektiven Tatsachenbefund der Existenz dieses besonders gearteten Impulsfrequenzspektrums der CD-Sferics a.t.B.. Gestützt wird dieses Konzept eines ‘inneren’ Zusammenhangs zwischen Mensch und Umwelt ja vor allem durch die menschheitlich uralt dokumentierte Erfahrung eines unmittelbaren Wettereinflusses auf Gesundheit und Wohlbefinden (Kap. 4) - ganz abgesehen von der evolutionär bedingten und deshalb zentralen und existentiell wichtigen Zeitgeberfunktion der niederfrequenten AIS für das rhythmologische System des Organismus (Kap. 8). In dieser objektiv von Natur und Kultur vorgegebenen Ausgangsbasis sind aber z.B. mit der Konsonanz der CD-Sferics-Bänder a.t.B. oder dem Spektrum der meteorotropen Syndrome bei Mensch und Tier eben auch Elemente aus der Welt der Qualitäten enthalten, die den positivistisch ausgerichteten sog. „exakten“ Naturwissenschaften in ihrem imperialen bis inqusitorischen geistigen Machtanspruch bis heute noch vielfach verschlossen ist. - |
4. CD-Sferics a.t.B. als Parameter und „biotroper Faktor“ der Medizinmeteorologie.Wie in Kap. 2.2. erwähnt, haben sich aus Vergleichen jahrelanger Registrierreihen von CD-Sferics a.t.B. mit den zeitgleichen meteorologisch klassifizierten Wettervorgängen mehrfach gesicherte und sehr differenzierte Zusammenhänge ergeben. Als die hierzu am besten geeignete Methode hat sich die auch in der Medizinmeteorologie vielfach bewährte stündlich fortlaufende Klassifikation der troposphärischen Luftmassenbewegungen nach dem Königsteiner Schema erwiesen. Dieses Vorgehen barg für die Analyse der AIS den nahezu unschätzbaren Vorteil, daß damit das umfangreiche medizinmeteorologische Material über die meteorotropen Syndrome des Organismus von Mensch und Tier sich in einen gesicherten und vor allem sinnvoll interpretierbaren Zusammenhang mit den „Frequenzen“ der CD-Sferics a.t.B. einbringen ließ. |
4. 1. Die Bedeutung der AIS für die Medizinmeteorologie.In dem von der Medizinmeteorologie erarbeiteten Bild einer Phänomenologie der Wetterbiotropie zeigt sich immer wieder eine Doppelgipfligkeit der meteorotropen Reaktionen z.B. in dem Sinne, daß an der Vorderseite von Tiefdruckgebieten bei der hier charakteristischen Zufuhr stabil geschichteter Warmluft subtropischen Ursprung aus Südwest vor allem entzündliche Prozesse und hypotone Reaktionsformen verstärkt auftreten, während im Bereich der aus nördlichen Richtungen einfließenden labil geschichteten Kaltluft an der Tiefrückseite spastisch-hypertone Reaktionsformen, wie Steinkoliken, Anfälle bei Angina pectoris, u.a. vermehrt sind. So konnte z.B. auch im Verlauf von Herz- und Kreislauferkrankungen ein Wettereinfluß sowohl unter Betonung hypotoner wie auch hypertoner Reaktionsformen festgestellt werden, wobei die zusätzliche Belastung durch die Wetterbiotropie im ersten Fall bei der Annäherung von Warmluft und im zweiten beim Herannahen polarer Kaltluftmassen auftrat und im Mittel auch zu einer signifikanten Erhöhung bis zu 15% der jeweiligen Infarktraten führte. Die hochgradige statistische Absicherung des Gesamtbildes der Wetterbiotropie besteht vor allem darin, daß die nach tausenden zählenden medizinmeteorologischen Einzeluntersuchungen in der Zusammenschau als ein, räumlich wie zeitlich gesehen, äußerst umfangreicher Feldversuch im Doppelblindverfahren gewertet werden können. Die grundlegende und gleichzeitig weiterführende Frage der Medizinmeteorologie, sowohl nach dem eigentlich wirkenden Wetterfaktor als auch nach dem kausalen Wirkungsmechanismus im physiologisch-organischen Geschehen blieb bei all’ diesen Untersuchungen jedoch bis heute für die offizielle ‘Lehre’ noch unbeantwortet. Wegen der dabei üblichen Fixierung auf die sog. ‘trivialen’ Wetterparameter wie Temperaur, Feuchte oder Sonnenscheindauer konnte der endgültige, im strengen Sinn kausal begründete Nachweis auf der Basis z.B. der Neurologie, Biochemie, Molekularbiologie oder Biophysik, für die Wetterbiotropie bzw. die Meteorotropie biologischer Systeme bis heute noch nicht erbracht werden.Schon vor etwa 80 Jahren geriet allerdings die bereits in diesen ‘historischen’ Zeiten nach dem ersten Weltkrieg in vielen Einzelheiten bekannte niederfrequente AIS bei den damaligen Biometeorologen und Ärzten - vor allem des deutschsprachigen Raumes - in den Verdacht, dieser spezielle biotrope Faktor zu sein. Im Rahmen des in den 20er Jahren konzipierten Atmosphärischen Wirkungsakkordes wurde sie folglich als unmittelbarer Wetterfaktor neben dem thermischen, photoaktinischen und chemischen dem neurotropen, d.h. das Nervensystem beeinflussenden, atmosphärischen Wirkungskomplex zugeschrieben (3). |
4. 2. Die CD-Sferics a.t.B.: Der gesuchte „biotrope Faktor“.Der antagonistische (= gegenläufige) Charakter beider Frequenzbänder im meteorologischen Erscheinungsbild findet seine Entsprechung in ihrer biochemischen Biotropie, d.h. in ihrer unterschiedlichen Fähigkeit, biochemische Systeme im Sinn des unten in Kap. 5.1. dargestellten Wirkungsmodells zu beeinflussen. Dies bedeutet aber nichts anderes, als daß auch die mit Hilfe klassischer statistischer Methoden gefundene Wetterbiotropie sich aus zwei qualitativ unterschiedlichen, ebenfalls antagonistisch wirkenden Komponenten zusammensetzen muß, die nun auf diese Weise den Hintergrund für die Doppelgipfligkeit der beobachteten meteorotropen Syndrome bilden könnten. Diese Befunde der vergleichenden ‘klassischen’ Medizinmeteorologie fanden in den 80er Jahren bei der Untersuchung der meteorotropen Reaktion der Dichromat-Gelatine im Rahmen angewandter Industrieforschung (Kap.1.) somit eine weitgehend kausal begründete Bestätigung (8). |
5. Die Meteorotropie der Dichromat-Gelatine.
Der in Kap. 1 erwähnte Zwang zur Rationalisierung bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung in der europäischen Druckindustrie war der unmittelbare Anlaß zur wissenschaftlichen Erforschung der Meteorotropie der Dichromat-Gelatine. Obwohl seit Beginn der Farbreproduktionstechnik bekannt, verursachte sie bei der Herstellung der Druckzylinder vor allem nach Einführung des Rotationsverfahrens beim Vierfarben-Tiefdruck (Rakel-Tiefdruck) in den 60er Jahren in der gesamten, in gegenseitiger Konkurrenz stehenden europäischen Druckindustrie durch fehlerhafte Reproduktionen der farbigen Originalvorlagen immer wieder hohe wirtschaftliche Verluste. Zum besseren Verständnis muß auf die wesentlichsten produktionstechnischen Details eingegangen werden. |
5. 1. Die Dichromat-Gelatine als Bildträger beim Rakel-Tiefdruck.Über fotographische Verfahren mußte beim Vierfarben-Tiefdruck zunächst der Informationsgehalt an Farbwert und -tiefe der gerasterten farbigen Bildvorlage Punkt für Punkt auf vier maximal 15 Mikrometer dicke Dichromat-Gelatinebögen jeweils für den Rot-, Gelb-, Blau- und Grauanteil übertragen werden, so daß im Gelatineprotein ein gleichfalls gerastertes und in ca. 80 Picometer dicken Proteinschichten abgestuftes Relief entsprechend der Bildvorlage entstand. Diese vier ‘Gelatinefilme’ mit ihren je nach Farbanteil unterschiedlichen Reliefs dienten nun als biochemisches Membransystem für die Tiefenätzung der Kupferoberflächen der vier zur Reproduktion eines Originals nötigen Druckzylinder. Die Ätzung erfolgte im Tauchbad, wobei die Ätzlösung (modifiziertes Fe Cl 3) durch die auf die Zylinder aufgebrachten ‘Gelatinefilme’ hindurch auf deren Oberflächen diffundierte. Auf den Zylindern entstand somit ein ebenfalls gerastertes Tiefenrelief in Form von kleinen, je nach Dicke im Gelatinerelief unterschiedlich tief ausgeätzten Näpfchen. Sie dienten der Aufnahme für die Druckerfarben Rot, Gelb, Blau und Schwarz, die beim anschließenden Druck von den vier Zylindern im Rotationsverfahren genau übereinanderliegend auf den Bildträger (Papier) aufgebracht werden mußten. Entscheidend für die farbgetreue Wiedergabe der originalen Bildvorlage war folglich die exakte Einhaltung der 180.000-fach abgestuften Ätztiefe dieser Näpfchen entsprechend dem jeweiligen Farbton, die wiederum von der Einwirkungszeit der Ätzlösung und damit von der exakten Einhaltung der standardisierten Diffusionseigenschaften (Permeabilität) der Dichromat-Gelatine unmittelbar abhing. |
5. 2. Die Wetterabhängigkeit der Diffusionseigenschaften der Dichromat-Geltine.Trotz Vollklimatisierung und elektrischer Abschirmung der Produktionsräume und Luftabschluß des Dichromat-Gelatinereliefs konnten die geforderten Standarsbedingungen nicht immer eingehalten werden. So verursachte das Vorherrschen des 28 kHz - Bandes eine Labilisierung der Gelatine-Membranstufen durch Vergrößerung der Membranporen mit einer Beschleunigung des Diffusionsvorganges. Das 10 - kHz - Band bewirkte dagegen eine Stabilisierung der Membranen durch Verkleinerung der Porenweiten und damit eine Verlangsamung des Diffusionsvorganges bis hin zum völligen Stillstand, bei dem das normal schwarz erscheinende Abbauprodukt der Ätzung (Kupferchlorür) plötzlich weiß wurde und die sog. Weißätzung eintrat. Den unmittelbaren Beweis für diesen Wettereinfluß antagonistischer Art lieferte die tägliche quantitative Reproduzierbarkeit dieser Verkürzungen oder Verlängerungen der Diffusionszeiten im Vergleich aller mitteleuropäischen Rakel-Tiefdruckereien. Durch den Einsatz eines speziellen Membranpermeabilitäts-Rechners standen ab 1968 über 13 Jahre lang quantitative Beurteilungsgrundlagen zur verfahrenstechnischen Korrektur dieser Meteorotropie des Dichromat-Gelatinesystems neben einer optischen Darstellung des Wettereinflusses in Kurvenform in Echtzeit mit einer Genauigkeit von 0.7% zur Verfügung (20). |
5. 3. Aminosäuren als Angriffspunkte äußerer Kräfte oder Felder.Leben bedeutet Stoffwechsel oder Austausch von Stoffen und dieser Austausch von Stoffen erfolgt in allen biologischen Systemen durch Diffusion. Da diese grundsätzlich durch Membranen (Zellwände, etc.) erfolgen muß, wird die Membranpermeabilität (= Durchlässigkeit) mitentscheidend für alle Lebensprozesse. In allen biologischen Membransystemen mit der Grundstruktur ‘Öl in Wasser’ können aber nur besondere Proteinmoleküle (Eiweißmoleküle), wie z.B. die Poly-Prolin-Helix, diese grundlegenden Diffusionsvorgänge ermöglichen und steuern. Im Hinblick auf die Meteorotropie der Dichromat-Gelatine muß deshalb wenigstens kursorisch auf die wesentlichen biochemischen Zusammenhänge kurz eingegangen werden. Die Grundstruktur des einfachen Kollagen - Eiweißmoleküls der Poly-Prolin-Helix (Kollagen-Eiweiß = Hauptbestandteil von Bindegewebe, Sehnen oder Knorpeln, aus dem die Gelatine hergestellt wird) hat ein Molekulargewicht von 60.000 und ist zu 30% mit den Aminosäuren Glycin und zu 30% mit Prolin / 4-Hydroxy-Prolin besetzt, während die restlichen 40% sich auf die übrigen 16 Aminosäuren (allerdings ohne das Cystein!) verteilen. Aus dieser Konformation läßt sich die Helix-Grundstrukturformel für das Kollagen in der Form C - A - B - C - A - B - C - A - B - C - A - B ableiten, wobei auf dieser Grundstruktur:
Das Fehlen des Cystein im Kollageneiweiß hat zur Folge, daß sich in der Tertiärstruktur der Poly-Prolin-Helix eine Knäuelform und keine fortlaufende a - Helix formiert. Auf Grund der hybriden (= aus verschiedenen Bindungsarten gemischten) Bindungskräfte können sich die Winkelstellungen der an den C (Ca) - Positionen der Grundstruktur angehefteten noch vorhandenen ‘freien’ Aminosäuren im Rahmen der vorgegebenen elektrostatischen Bedingungen um wenige Grade verdrehen, so daß sich die Raumkonfiguration des gesamten Proteinmoleküls mit der Folge einer Erweiterung oder Verengung der Membran-Porenkanäle verändert. Von besonderer Wichtigkeit dabei ist, daß bei Einwirkung äußerer Kräfte bzw. elektromagnetischer Felder gerade die an den C - Positionen hängenden ‘freien’ Aminosäuren betroffen sind, wodurch deren Winkelstellung innerhalb des Moleküls bei geeigneter Frequenzstruktur der natürlichen wie ggf. auch technischer E-Felder somit einem zusätzlichen Einfluß unterliegt, der von der vorgegebenen Norm abweichende Porenweiten in der Biomembrane zur Folge hat. Der sterische (= räumliche) Unterschied zwischen der a- und der Prolin-Helix ist in unserem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung: Er ist der Grund dafür, daß die meteorotrope Reaktion des aus dem Kollagenmaterial von Schlachtabfällen ‘technisch’ synthetisierten und exakt auf die hohen Qualitätsanforderungen der Tiefdrucktechnik eingestellten biochemischen Membransystems (Biomembrane) der Dichromat-Gelatine als elementarer Modellfall auch auf die Meteorotropie neurophysiologischer Organsysteme übertragen werden kann. Der Unterschied zu den neuronalen Zellmembranen bestand im wesentlichen nur darin, daß zur Erzeugung der Lichtempfindlichkeit in der Dichromat-Gelatine Chromatome eingelagert waren, die durch ‘Brückenbildung’ noch die beiden Aminosäuren Glutamin (6%) und Asparagin (10%) starr verbunden haben, so daß eine für den technischen Produktionsablauf bei der Ätzung der Druckzylinder spezifisch diffusionsfähige ‘Überstruktur’ der Biomembrane entstand (12). Man könnte sich nun vorstellen, daß die Porenweiten einer solchen Biomembrane auch vom Mischungsverhältnis der Aminosäuren mit ihrem unterschiedlichen ‘Platzbedarf’ abhängt, so daß ggf. der beim Tiefdruck sehr störenden Meteorotropie der Dichromat-Gelatine mit einer geänderten Aminosäure-Konformation beizukommen wäre. Versuchsweise wurden deshalb die ‘großen Aminosäuren’ wie z.B. Tryptophan oder Tyrosin bei der Synthese entfernt: es entstand aber ein unbrauchbares kunststoffähnliches Produkt ohne jegliche Diffusionsfähigkeit. Die Wetterunempfindlichkeit dieser Biomembrane wurde somit gegen eine Diffusionsunfähigkeit eingetauscht! Wesentlich für die grundsätzliche Stabilität der diffusiven Membranfunktion, die im lebenden Körper im wesentlichen über die Temperatur gesteuert wird, ist nämlich nur das Mengenverhältnis von Prolin zu 4-Hydroxyprolin. Dies zeigt sich z.B. an der schon den japanischen Bergaffen und dem Neandertaler bekannte Tatsache, daß eine Wärmeanwendung schmerzlindernd wirken kann: die neuronalen Membranen werden stabilisiert, wodurch sich die reizübertragenden Aktionspotentiale der betroffenen Neuronen verringern - und der ‘Schmerz’ nachläßt. Die Technik des Ätzverfahrens beim Tiefdruck erzwang jedoch einen höheren Anteil des die Membranfunktion der Dichromat-Gelatine labilisierenden Prolin soweit, daß gleichzeitig deren Wetterempfindlichkeit in Kauf genommen werden mußte. Aus weiteren Überlegungen ergibt sich, daß das ‘Geheimnis’ der Meteorotropie der Dichromat-Gelatine letztlich auf eine positive oder negative Magnetostriktion zurückgeht, daß also die Veränderung des sterischen Ordnungszustandes dieses Kollagen-Systems auf eine Elektronenspinänderung an den betroffenen Atomen zurückgeführt werden muß. - Erstaunlich ist nur, daß dieses synthetische Kollagen-Produkt trotz einer außerordentlich ‘groben’ Verarbeitungsweise der Ausgangssubstanzen immer noch den subtilen Membranstrukturen im lebenden Organismus gleich reagierte. Verantwortlich hierfür war vermutlich vor allem das in die Gelatine zur fotographischen Lichtabschwächung zusätzlich noch eingebaute Eisenoxyd (also neben der Cromierung eine weitere produktionstechnisch notwendige ‘Vergiftung’ mit Metallen!), das den Effekt der magnetischen Feldkomponente der CD-Sferics a.t.B. mit ihrer genau abgestimmte Impulsform und Folgefrequenz so weit verstärkte, daß die Diffusion beim Ätzvorgang beschleunigt oder ggf. bis zum Stillstand durch Porenverschluß verlangsamt werden konnte.
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6. Ein niederfrequentes biochemisches Wirkungsmodell für die CD - Sferics a.t.B.Das aus der quantitativen Analyse der Meteorotropie der Dichromat-Gelatine entwickelte und täglich im operativen industriellen Einsatz bewährte und verifizierte niederfrequente Wirkungsmodell für die CD-Sferics a.t.B. läßt sich in folgenden Punkten zusammenfassen:
Als ‘Zufall’ in der Wissenschaftsgeschichte mag gelten, daß sich das „technische Produkt“ der Dichromat-Gelatine aufgrund seiner hochstandardisierten und den besonderen Anforderungen der Graphischen Industrie genügenden biochemischen Membraneigenschaften als elementares Funktionsmodell auch auf die Zellmembranen im Bereich der Neurobiologie übertragen ließ. Aus diesem Grunde wäre es verständlicher, in medizinischen Zusammenhängen nicht von einer Biotropie, sondern von der Neurotropie der der CD-Sferics a.t.B. zu sprechen. |
7. Zur Neurotropie der CD-Sferics a.t.B.Um das verschlungene und eine ganze Reihe von Fachdisziplinen berührende Problem der Meteorotropie des Nervensystems näher betrachten zu können, ist es notwendig, sich auch mit dem Komplex der Neurogliazellen eingehender zu befassen. Diese Glia wird jedoch in der Fachliteratur sehr stiefmütterlich behandelt, wenn nicht sogar übergangen. Diese weithin verkannte Mehrheit im Gehirn wird behandelt als sei sie nur dazu da, den freien Raum zwischen dem neuronalen oder nervösen System auszufüllen, dieses nervöse System zu stützen, zu schützen oder stellenweise zu ernähren: ein riesiger neurologischer Komplex nur als Füllmaterial? - Erst neueste Forschungen hierzu lassen ein wachsendes Verständnis für die ‘Glia’ erkennen.
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7. 1. Die Neuroglia.Die Frage nach der Neurotropie der CD-Sferics a.t.B. verlangt eine genauere Einsicht in die neurologischen Systemkomplexe als üblich, schon allein deshalb, um das oft nicht erklärbare antagonistische meteorotrope Verhalten von Probandengruppen, die z.B. den gleichen Wettereinflüssen ausgesetzt waren, verstehen zu können. Die Glia ist hierbei genauso bedeutsam wie das neuronale System selbst. Zum einen deshalb, weil beide Systeme in der embryonalen Entwicklung den gemeinsamen Ursprung haben, wobei die Gliazellen ein Netz bilden, auf dem die Neuronen zu ihren Bestimmungsorten wandern, zum andern, weil die Glia in ihrer physiologischen Beschaffenheit den Neuronen zugehört. Während aber die Neuronen nur über ihre Synapsen (= Nervenenden) hinweg Kontakt aufnehmen können, stellen die Gliazellen unmittelbare Verbindungen zwischen den Neuronen her, geben deren separaten Einheiten gemeinsame ‘Identitäten’ und bestimmen zudem die Geschwindigkeit der Signalübertragung. Nur einige Beispiele aus dem Aufgabenbereich der Gliazellen:
In unserem Zusammenhang soll jedoch nicht auf die umfangreichen Aufgaben der Gliazellen eingegangen werden. Im Folgenden wird nur ihr Anteil an der Meteorotropie des Nervensystems am Beispiel der Epilepsie aufgezeigt werden - deren stark individuell geprägte Wetterabhängigkeit im übrigen vor 2500 Jahren von HIPPOKRATES schon beschrieben wurde. -
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7. 1. 1. Die Meteorotropie der Gliazellen.An der Meteorotropie des Nervensystems haben die Gliazellen einen wesentlichen, wenn nicht sogar den entscheidenden Anteil. Sie haben die herausragende Aufgabe, den elektrostatischen Grundtonus der extrazellulären Flüssigkeit konstant zu halten, so daß die Neuronen immer von dem gleichen funktionserhaltenden Ionen-Milieu umgeben sind. Neuronen, die Aktionspotentiale erzeugen, liefern positiv geladene Kaliumionen in den extrazellulären Spalt, wo sie sich in der Spaltflüssigkeit ansammeln und hier eine Änderung des ‘elektrostatischen Grundtonus’ verursachen. In der Folge ändert sich das Potential der den Spalt bildenden Glia-Membranen, so daß die überschüssigen Kaliumionen in die Glia abwandern können. So entstehen in der ‘Glia’ langsame Potentialschwankungen, die der Aktivität der benachbarten Neuronen wie ‘Schatten’ folgen. Durch diese dem neuronalen Niveau nachfolgende Aktivität der Gliazellen entsteht eine unmittelbare elektrische Kommunikation zwischen den Neuronen und der Glia, wobei außerdem die Zusammenfassung größerer Neuronenareale zu einer gemeinsamen Aktion erreicht wird. Von größter Bedeutung dabei ist, daß die neuronale Erregbarkeit also auch von der Menge der extrazellulären (positiven) Kaliumionen abhängt. Wenn der Überschuß an positven Ionen von der Glia nicht beseitigt wird bzw. werden kann, entsteht eine pathogene Rückwirkung auf die neuronalen Membranen, deren Funktion dann gestört ist. Auf diese Weise können ebenfalls ‘verselbstständigte’ Aktionspotentiale entstehen wie bei einer Funktionsstörung der Neuronen-Membranen selbst, so daß z.B. epileptische Anfälle auch bei normaler neuronaler Membranfunktion auftreten können. |
7. 2. Die Meteorotropie der Epilepsie und Myasthenie.In den Erkrankungsbildern der Epilepsie und der Myasthenie (= Myasthenia gravis pseudoparalytika, Muskelschwäche) zeigen sich die meteorotropen Permeabilitätsänderungen der Neuronen- und Gliamembranen in ihrer antagonistischen bzw. sich ergänzenden Funktionsweise bei der Anfallsauslösung deutlich, denn bei beiden Erkrankungen bestehen jeweils zwei Möglichkeiten in der Pathogenese des Anfalls, die z.B. bei der Myasthenie als die myasthenische und die cholinergische Krise beschrieben werden. Für den Fall der Epilepsie sollen diese beiden Arten der Anfallsgenese im folgenden als Beispiel näher beschrieben werden. Voraussetzung für die gegensätzliche Steuerung der Diffusionsprozesse in den Membranen der Neuronen und Gliazellen durch biotrope Wetterfaktoren ist auch ein entsprechender Antagonismus sowohl in ihrem Auftreten als auch in ihrer Wirkungsweise: eine komplexhafte Bedingung an den biotropen Wetterfaktor, die offenbar nur vom 28 kHz- und 10 kHz-Band der CD-Sferics a.t.B. erfüllt werden kann (s. Kap. 2.). Allein diese beiden ‘Hauptbänder’ können mit ihrer gegensätzlichen Wirkungsweise gleichzeitig in unterschiedlicher Stärke je nach Variation des täglichen Wetters auftreten und umfassen damit ein großes Spektrum von Möglichkeiten, indem sie sich z.B. in allen Graden verstärken oder auch abschwächen. Daraus läßt sich folgendes meteorotrope Wirkungsmodell für die Epilepsie ableiten:
Im Fall a) liegt die meteorotrope Schwachstelle des Organismus bei den neuronalen Membranen, im Fall b) dagegen im Bereich der Gliamembranen. Es gibt Patienten, die sowohl im Fall a) wie im Fall b) reagieren und zwar mit unterschiedlicher Empfindlichkeit gegenüber beiden biotropen Faktoren, z.B. im Verhältnis 80% bei 28 kHz zu 20% beim 10 kHz-Band. In solchen Fällen bestehen individuell gelagerte Arten von Membranschwächen sowohl im neuronalen System wie auch in der Glia. Im Beispiel bedeutet dies, daß die Permeabilität der Gliamembranen verringert wird, wodurch der elektrostatische Grundtonus der extrazellulären Flüssigkeit nicht mehr dem Sollzustand entspricht und dadurch der meteorotrope Effekt von Fall a) durch Fall b) noch verstärkt werden kann. Aus dem Zusammenspiel der antagonistisch auftretenden biotropen Wetterfaktoren des 10 kHz- und 28 kHz-Bandes mit den ebenfalls antagonistisch wirkenden neurologischen Systemkomplexen erklärt sich wohl auch die große Varianz in der Meteorotropie der Epilepsie sowohl in der Häufigkeit als auch in den individuellen und interindividuellen Verlaufsmustern und Stärkegraden der Anfälle selbst. - Es verwundert somit nicht, daß gerade bei der Epilepsie alle medizinmeteorologischen Versuche, über statistische Korrelationsmethoden zu einer allgemeinen Absicherung des Wettereinflusses zu gelangen, sich meist im Nebel dieser Vielfalt an Möglichkeiten verlaufen haben, obwohl er andererseits in den Einzelbiographien der Erkrankten häufig außer Zweifel steht. Dieses Paradoxon ist nicht auf den Fall der Epilepsie oder Myasthenie beschränkt. Es äußert sich darin vielmehr eine gründsätzliche und immer wiederkehrende Erfahrung der vergleichenden Medizinmeteorologie seit ihren Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die sich sogar bis zur Aussage erweitern läßt, daß dieser von der Statistik selbst produzierte Nebel in den Untersuchungsergebnissen umso dichter werden muß, je umfangreicher entsprechende Feldstudien angelegt werden: das Dilemma der klassischen Medizinmeteorologie besteht im wesentlichen darin, daß sie sich umso weiter von ihrem Ziel einer konkreten Aussage im individuellen Fall einer meteorotropen Reaktion entfernen muß, je höhere Anforderungen sie gleichzeitig an die statistische Beweissicherung stellt. |
7. 3. Grundsätzliches zur biologischen Wirksamkeit der CD-Sferics a.t.B.Ausgehend von dem in Kap. 6 skizzierten niederfrequenten Wirkungsmodell für die CD-Sferics a.t.B., das in der Reproduzierbarkeit der Meteorotropie der Dichromat-Gelatine seine Verifizierung gefunden hat, wird im Folgenden in stark zusammenfassender Form auf die wesentlichsten der zugrundeliegenden kausalen Zusammenhänge der biologischen Wirksamkeit eingegangen. |
7. 3. 1. Die Hüllkurven der Einzelimpulse.Die Existenz des Sferics-Impulsfrequenz-Spektrums, insbesonders der Frequenzbänder bei 10 und 28 kHz, ist seit langem bekannt. Auch wurde in der biometeorologischen Forschung schon seit langer Zeit vermutet, daß nicht die spektrale Energie (Amplitude) der Einzelimpulse, sondern vor allem deren digitaler Informationsgehalt, d.h. die Impulsfolge pro Sekunde, der eigentliche Parameter für die biologische Wirksamkeit der AIS sein müßte. Die Untersuchung der Meteorotropie der Dichromat-Gelatine bestätigte und erweiterte diese Vermutungen in dem Sinne, daß die Hüllkurvenformen der Einzelimpulse mit ihren Frequenz- und Energieinhalten den Ausschlag für ihre spezifische biotrope Wirksamkeit geben: 10 kHz - Impulse stabilisieren mit ihrer porenverengenden Wirkung die Zellmembrane und erschweren damit die Diffusion, währendImpulse bei 28 kHz die Membranporen erweitern, bzw. labilisieren und damit die Diffusionsvorgänge durch sie hindurch beschleunigen oder verstärken. |
7. 3. 2. „Impulsbreite und „Refraktärzeit“.Zum besseren Verständnis dieser für biologische Systeme fundamental wichtigen Vorgänge muß jedoch noch auf die Begriffe „Frequenzbänder“ und „nicht-thermische Wirkung“ eingegangen werden. Mit dem Begriff der Frequenz wird meist sogleich der Begriff „elektro-magnetisches Feld“ verbunden. Die biotrope Wirkung der wetterabhängigen AIS in den „Frequenzbändern“ bei 10 kHz und 28 kHz baut sich aber nach der Beobachtung bereits dann auf, wenn alle 3 Sekunden ein einzelner Impuls erscheint, d.h. wenn z.B. im 28 kHz-Band in 3 Sekunden nur ein Impuls mit einer einzigen Vollschwingung von 35.7 ms (Mikrosekunden) Dauer auftritt. Der Rest der Zeit von 3 Sekunden ist folglich ‘Pause’ im Programm. Eine „Feldstärke“, d.h. eine Maßzahl für die „Energie“ dieses einzigen Sferics-Impulses, die innerhalb dieser drei Sekunden „übertragen“ weden könnte, ist damit genausowenig angebbar, wie irgendein „Grenzwert“ für seine biologische Wirksamkeit. Untersuchungen zeigten, daß die sicht- oder fühlbare meteorotrope Reaktion allgemein bei etwa 3 Impulsen pro Sekunde (= 3 Hz) beginnt, d.h. sie beginnt, wenn nur 107 ms einer Sekunde oder der ca. 10.000ste Teil von ihr belegt sind: auch diese Takt- bzw. Impulsfolgefrequenz liefert noch kein energetisch wirksames el.magn. „Feld“ mit einem angebbaren „Grenzwert“. Ausschlaggebend für die biologische Wirkung der CD-Sferics a.t.B. ist allein die sinusoidale Form und die zeitliche Abfolge der Impulse, wobei die Refraktärzeit (= Erholungszeit der Nervenzellen nach Reizübertragung) des betroffenen neuronalen Systems von wesentlicher Bedeutung ist. Die biotrope Wirksamkeit wird damit von der Impulsbreite, d.h. von der Andauer des „Hüllkurvenpakets“ plus einer Refraktärzeit bestimmt, die aber jeweils den Zeitbasen z.B. des betroffenen Gehirnkortex-Systems entsprechen muß. |
7. 3. 3. „Information“ statt thermischer Wirkung !Die Kriterien für die biologische Wirksamkeit der AIS bestehen also nicht in irgendwelchen Maßzahlen für die einwirkende el.magn. „Feldenergie“, die z.B. eine Erwärmung, d.h. thermische Wirkung im Organgewebe verursachen könnte, sondern sie bestehen allein in den ‘digitalen’ Werten von „Impulsbreiten“, „Impulsraten“ und „Refraktärzeiten“, d.h. sie tragen den Charakter einer Information (s. Kap.6.!). Ersetzt man deshalb den Begriff „Frequenz“ durch „Impulsbreite“, wird der Wirkungsmechanismus und der Grund für die frequenzabhängigen bzw. spezifischen Wirkungsmöglichkeiten der CD-Sferics a.t.B. verständlicher. - Zusammenfassend ergibt sich:
Die Wirkungsweise der CD-Sferics a.t.B. ist vergleichbar mit der Wirkung eines ‘aperiodischen hochfrequenten Reizsignals mit einer an die Refraktärzeit angepaßten Hüllkurve’ im Sinne der Mittelfrequenz-Impulsreizung der Elektromedizin (18). |
7. 3. 4. Die CD-Sferics a.t.B. als „aperiodische Störer“.Betont sei schließlich noch, daß die von den CD-Sferics a.t.B. ausgelösten meteorotropen Reaktionen der Dichromat-Gelatine und die von der Medizinmeteorologie der Wetterbiotropie zugeschriebenen meteorotropen Syndrome bei Mensch und Tier an die aperiodischen, d.h. kurzfristigen Wetterereignisse gebunden sind und damit den Charakter von spontan auftretenden Störungen bzw. Zusatzbelastungen für den Organismus tragen. Durch das skizzierte niederfrequente Wirkungsmodell (Kap. 6.) wird verständlich, daß sie nicht nur die Gesundheit von Mensch und Tier beeinträchtigen können, sie verursachten und verursachen darüberhinaus - und häufig unerkannt - ganz allgemein in der Naturrohstoffe verarbeitenden Industrie (z.B. Tabakverarbeitung, Baumwollspinnereien, Pharmaindustrie, auch Autoindustrie, u.a.) nicht selten beträchtliche wirtschaftliche Verluste, die bis an den Rand der Existenz eines Betriebes führen können, wie sich am Beispiel der graphischen Industrie gezeigt hat. Verständlicherweise sind es aber vor allem die meteorotropen Syndrome bei Mensch und Tier, die der „Wetterstrahlung“ den negativen Aspekt eines gesundheitlichen Risikofaktors verliehen haben, wobei gleichzeitig wieder hervorgehoben sei, daß es eine eigenständige „Wetter-krankheit“ nicht geben kann. Die meteorotropen Syndrome weisen nur auf die schwächste Stelle im Körper (locus minoris resistentiae) oder auf anderere organisch bedingte Vorbelastungen hin - und sollten deshalb in der ärztlichen Anamnese einen festen Platz einnehmen. |
8. Der Tagesgang des 10 - und 28 kHz Bandes der CD-Sferics a.t.B.
Wie langfristige Registrierungen ergeben haben, zeigen die Impulsraten der ‘biologisch aktiven’ CD-Sferics a.t.B. des 10- und 28 kHz-Bandes einen Tagesgang, der dem geophasischen Kräftefeld und der Tagesperiodik der Erde genauso unterworfen ist wie eine Reihe anderer geophysikalischer Größen (5). Dabei spielen die Tageskurven beider Bänder mit unterschiedlichen Phasenverläufen zusammen und bilden im zeitlichen Mittel ein gemeinsames festliegendes Tageszeitmuster für die zwei biochemisch/biologisch unterschiedlichen Wirkungsqualitäten Membranstabilisierung und -destabilisierung. Das 10 kHz-Band verläuft in einer stabilen, geophysikalisch mit dem Sonnentag gekoppelten und nur wenig wetterabhängigen Tagesschwingung in der Form einer täglichen Doppelwelle. Das erste Maximum erscheint am späten Vormittag, das Hauptmaximum kurz vor Mitternacht, während die beiden Minima zwischen ca. 04.00 und 08.00 Uhr bzw. 13.00 und 15.00 Uhr liegen. Im Gegensatz dazu geben die Impulsraten des 28 kHz-Bandes die tägliche, durch Labilisierung der unteren Luftschichten ausgelöste Wetteraktivität (Vertikalaustausch) unmittelbar wieder (Kap. 2.2.2.). Dies zeigt sich im Normalfall in einer nur einfachen, ebenfalls phasengleich mit dem Sonnentag verlaufenden Tageswelle mit einem breiten Minimum in der zweiten Nachthälfte. Von ihm aus erfolgt im Laufe des Vormittag ein allmählicher Anstieg, der sich am Nachmittag beschleunigt und ca. 22.00 Uhr das ausgeprägte Tagesmaximum erreicht mit anschließend raschem Abfall bis ca. 01.00 Uhr. Hervorzuheben ist die im Normalfall geringe, manchmal sogar verschwindende nächtliche Aktivität in beiden Frequenzbändern zwischen ca. 02.00 und 06.00 Uhr, wobei die 10 kHz-Aktivität zumeist leicht überwiegt (jeweils Ortszeit). Auch das 28 kHz-Band unterliegt, allerdings nur in den Ausnahmefällen besonders starker und großräumiger atmosphärischer Vertikalturbulenz wie sie sich im Bereich der Wetterfronten entwickelt, einer deutlichen Beeinflussung bis hin zu inversen Verlaufsmustern. |
8. 1. Die circadiane (tägliche) Neurotropiebilanz des 10- und 28 kHz-Bandes.Aus dem unterschiedlichen täglichen Phasenverhalten beider Frequenzbänder ergibt sich bei ihrer Zusammenführung im langzeitlichen Mittel ein stabiles circadianes Zeitmuster. Es ist für die Zeit zwichen ca. 17.00 und 23.00 Uhr durch ein signifikantes und deutliches Überwiegen der 28 kHz-Aktivität charakterisiert, während die 10 kHz-Aktivität in der übrigen Zeit mehr oder weniger stark die Impulszahlen des 28 kHz-Bandes übersteigt. Die Dominanz dieses täglichen Zeitmusters, das, wie schon erwähnt, nur während meteorotrop stark auffälliger Wetterlagen kurzfristigen Abweichungen vom Normverlauf unterliegt, trägt in unserem Zusammenhang den Charakter einer circadianen Neurotropiebilanz oder „Arbeitskurve“. |
8. 2. Das mögliche neurotrope Wirkungsspektrum der CD-Sferics a.t.B.Diese „Arbeitskurve“ liefert ein eindringliches Argument dafür, daß den CD-Sferics a.t.B. neben ihrer Rolle als aperiodisch auftretender biotroper Wetterfaktor auch die Bedeutung eines Zeitgebers (‘basal induzierenden Faktors’) bei der Steuerung der Schlafphasen und somit auch für die endogene Tagesperiodik des Menschen zukommt, wie er seit längerer Zeit von der Medizinmeteorologie und insbesonders von der medizinischen Rhythmusforschung und der Chronobiologie immer wieder in meteorologischen oder geophysikalischen Faktoren vermutet und gesucht wurde (21, 22, 26, 27). Dem bisher bei der AIS allein angesprochenen negativen Aspekt eines belastenden Umweltfaktors würde mit der circadianen Neurotropiebilanz eine offenbar im Vegetativum des Menschen möglicherweise fundamental mitgestaltende Funktion als Zeitgeber oder -synchronisator gegenüberstehen. Diese durch noch weitere Indizien unterstützte Annahme erlaubt
außerdem die Folgerung, daß die aperiodisch auftretenden
und nicht-thermisch wirksamen E-Felder natürlichen
(Wetter) wie technischen (E-Smog, Mobilfunk) Ursprungs als Störpotential
in den Normalverlauf der circadianen Neurotropiebilanz
eingehen und auf diesem Wege z.B. neurovegetative „Dystonien“
auslösen können, wie sie im Rahmen der Wetterfühligkeitssyndrome
oder der Elektrosensibilität beobachtet werden. Es ergeben
sich somit für die Neurotropie der CD-Sferics
a.t.B. kurz zusammengefaßt drei mögliche und qualitativ
deutlich unterscheidbaren Wirkungsfelder: ·
ihre
unmittelbar (spontan) auftretende pathogenetische
Wirksamkeit bei der Auslösung akuter
Wetterfühligkeitssyndrome, ·
die
Funktion ihrer circadianen
Neurotropiebilanz als ein Zeitgeber (‘basal induzierender Faktor’)
bei der tageszeitlichen Synchronisierung der rhythmischen Funktionsordnung des
Menschen, insbesonders des Schlafrhythmus (s. Kap.
9), · ihre Funktion als aperiodischer Störfaktor der circadianen Neurotropiebilanz während stark biotroper Wetterlagen ggf. mit der Folge vorübergehender meteorogener neurovegetativer Störungen (Wetterfühligkeit). |
9. Die CD-Sferics a.t.B. als synchronisierende Faktoren für die „innere Uhr“.Das Hauptargument, der circadianen Neurotropiebilanz den Rang eines ‘basal induzierenden Faktors’ im Vegetativum des Menschen zuzusprechen, wird nicht zuletzt in der Tatsache zu suchen sein, daß sie mit ihrer strengen geophysikalischen Koppelung an die Tagesperiodik vermutlich bereits seit der präbiotischen Zeit der Erde besteht - zumindest dürfte sie in ihrer heutigen Ausprägung die Evolution des irdischen Lebens, beginnend vielleicht mit dem Erscheinen der Vögel und Säugetiere bis zum Homo sapiens sapiens des gegenwärtigen Typs, als neurotroper Umweltfaktor begleitet haben. Es wäre jedenfalls kaum verständlich, wenn sich die Evolution dieses allgegenwärtigen, allein der Sonne und nicht irdischen Jahreszeiten unterworfenen und deshalb sehr „zweckmäßigen“ neurotropen Umweltfaktors nicht als Zeitgeber, Steuergröße oder Zeitsynchronisator bedient hätte. - |
9. 1. Der Energiebedarf des Gehirns im Schlaf liefert einen ersten Schlüssel.Die Frage nach der Wirkungsweise der CD-Sferics a.t.B. als zeitlicher Steuergröße weitet das Forschungsfeld nicht nur in die medizinischen Fächer Chronobiologie und Rhythmusforschung aus (Kap. 8.1.), vor allem muß auch die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen (Phylogenese) besonders im Hinblick auf die Neurogenese seines Gehirnkortex einbezogen werden. Ohne aber darauf, d.h. auf die Entwicklung unserer heutigen ‘hochgerüsteten’ Intelligenz, näher einzugehen, kann hier nur auf den gewaltigen evolutionären Hintergrund hingewiesen werden, auf dem die Gehirnleistung des heutigen Menschen sich aufgebaut hat. Über die verschiedenen Vorstufen bei den Vögeln, den Säugetieren, den Prähominiden (Vor-menschen), schließlich beim Homo erectus mit seinem vor rund 1.3 Millionen Jahren bereits als ‘intelligente’ und hochwirksame Jagdwaffe benutzten Wurfkeil und beim Homo sapiens neandertalensis mit seinem noch weiter entwickelten und ‘intelligent’ zusammengestellten ‘Werkzeugkasten’ (vor ca. 30.000 Jahren), mußte die Evolution durch eine Erweiterung, Um- oder Höherorganisation der neuronalen Systeme im Gehirnkortex bei jedem Schritt die organischen Voraussetzungen für die geforderte höhere Leistungsfähigkeit des Gehirns schaffen. Weit davon entfernt, die evolutionären Hintergründe des nächsten noch gewaltigeren Entwicklungssprungs vom Neandertaler zum heutigen Typus des Homo sapiens sapiens zu verstehen, kann man jedoch davon ausgehen, daß die zur Entwicklung der ‘modernen Intelligenz’ notwendigen lebenslangen Lernvorgänge nur mit einer entsprechenden Umgestaltung der Gehirnorganisation nach dem Prinzip „Klasse statt Masse“ möglich war, die gleichzeitig eine erhebliche Änderung und Verbesserung der Schlafgüte erforderlich machte. |
9.1.1. Der orthodoxe (NREM) und paradoxe (REM) Schlaf des heutigen Menschen.Die letzten 20 Jahre der Schlafforschung brachten im Gegensatz zu vorherigen Anschauungen jedenfalls die gesicherte Erkenntnis, daß der Energieverbrauch an Sauerstoff und Glucose des menschlichen Gehirns während des Schlafs wesentlich höher ist als im Wachzustand bei Tage. Bereits erhöht zeigt sich der Energiebedarf beim wesentlich einfacher strukturierten seismischen Schlaf der Vögel, Säugetiere und der Prähominiden. Der nächtliche Schlaf des Homo sapiens sapiens, des Jetztmenschen, stellt sich mit seinen beiden bis zu viermal wiederkehrenden Phasen des paradoxen (REM = Rapid Eye Movement) und orthodoxen (NREM = Non REM) Schlafs aber erheblich komplexer dar als der seiner Vorläufer in der Evolution. Evolutionäre Gründe machten diese Ablösung des seismischen Schlafs durch die REM- und NREM-Schlafphasen und eine damit gleichzeitig verbundene wesentlich gesteigerte Energieanforderung des Gehirns nötig. Die Energieversorgung konnte aber nur in einem besonderen Zusammenspiel beider Schlafphasen gelöst werden, deren ‘Einrichtung’ somit eine Voraussetzung für die um Größenordnungen gesteigerte Gehirnleistung des heutigen Homo sapiens sapiens ist. Dabei ist die paradoxe Schlafphase als eine Weiterentwicklung des seismischen Schlafs der Säugetiere zu verstehen, die aus Gründen der neurovegetativen Regulation schließlich auch die Einrichtung des nur dem heutigen Menschen eigenen orthodoxen Schlafs erzwang. Der wesentlich höhere Energieverbrauch des Gehirns während des Schlafs geht vor allem auf seine hohe Aktivität während der paradoxen REM-Phase zurück und erforderte eine ‘Rationalisierung’ im Energiehaushalts des Gehirnkortex, der damit nicht einmal mehr mit dem seines unmittelbaren Vorgängers, des Neandertalers, vergleichbar geworden ist (17).
Diesem erhöhten Energieverbrauch steht jedoch die Tatsache entgegen, daß die Herz- und Lungentätigkeit bereits während der dem paradoxen Schlaf vorausgehenden orthodoxen NREM-Phase eine deutliche Reduzierung erfährt, so daß eine ‘Energielieferung’ aus dem Blutkreislauf an den Kortex nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Die jedoch unbedingt nötige Bereitstellung der Energieträger Sauerstoff und Glucose für die REM-Aktivität des Gehirns erfordert deshalb täglich die Anlage eines Vorrats im Gehirn selbst und zwar bereits vor der ersten NREM-Phase beim Schlafbeginn am Abend. |
9. 1. 2. Das Zusammenspiel der beiden Schlafphasen NREM- und REM.Im NREM-Schlaf werden bei zunehmender Schlaftiefe die EEG-Wellen langsamer, wobei sich die Amplituden erhöhen und der Sauerstoff- und Glucoseverbrauch gleichzeitig abnimmt. In diesem Stadium des ‘Abschaltens’ der Körperfunktionen gehen nicht nur die neuronalen Aktionspotentiale durch eine körpereigene regulative Stabilisierung der Membrane zurück, sondern es wird auch die Energieversorgung durch die Blut-Hirn-Schranke durch Drosselung der Membranpermeabilität verringert (wobei allerdings im aperiodischen ‘Störfall’ der circadianen Neurotropiebilanz eine wetterbedingt übersteigerte abendliche 10 kHz-Aktivität diese Drosselung unterstützt und ggf. Symptome einer Wetterfühligkeit auslöst). Gleichzeitig kann aber die Neuroglia die nun freie Stoffwechselenergie über die Blut-Hirn-Schranke aufnehmen und speichern, da sich deren Membranporen während des Überwiegens der membranlabilisierenden 28 kHz-Impulsaktivität zu dieser Zeit - zumindest während der ersten Schlafphase - öffnen. Der anschließend einsetzende paradoxe REM-Schlaf zeigt im EEG im Gegensatz dazu eine hohe chaosartige elektrische Aktivität bei niedrigen Amplituden. Eine wesentliche Eigenschaft dieser Phase ist die Kataplexie, d.h. das Fehlen von jeglichem Muskeltonus außer in den Augenmuskeln, wodurch der muskuläre Energieverbrauch stark herabgesetzt ist, der Schlafende jeden Bezug zur Wirklichkeit verliert und sich die nahezu gesamte organische Aktivität auf den Gehirnkortex konzentriert. |
9. 1. 3. Die iterative Re-Programmierung des Gehirns.Da unser Gehirn ständig einem natürlichen Abbau von Neuronen unterworfen ist, die zu speichernden Eindrücke andererseits von Tag zu Tag zunehmen, muß es einen Vorgang geben, der die Funktionsfähigkeit des Gehirnorgans daurch aufrecht erhält, daß er es von unwichtigen oder nicht für das Langzeitgedächtnis tauglichen Informationen befreit oder ‘reinigt’. - Die Komplexheit dieses Geschehens ist allein daran zu messen, daß bei dieser ‘Operation’ auch eine Instanz tätig sein muß, die jenseits des Tagesbewußtseins persönlich Wichtiges von Unwichtigem unterscheidet und entsprechend ‘sortiert’ (entfernt vielleicht vergleichbar dem PC-Programm Norton Comander für die ‘Reinigung’ und rationellere Organsation der Computer-Festplatte). Dieses unserem Gehirn fest eingeprägte Reinigungsprogramm erlaubt es, bei einer Datenübersättigung durch häufig wiederholte kleine Einzelschritte eine Datenreduktion herbeizuführen und zum ursprünglichen Programm- oder Speicherinhalt zurückzufinden. Nach der herrschenden Hypothese muß es sich hierbei um eine vom Kortex selbst in besonderer Weise ‘codierte’ Operation handeln: die iterative Re-Programmierung oder vereinfachend „kortikale Putzkolonne“. Ihre iterative Arbeitsweise bedingt naturgemäß den hohen, bzw. deutlich höheren Bedarf an Sauerstoff und Glucose des Homo sapiens sapiens - Gehirns während des Schlafs, der aber nur von der kortikalen Glia-Bevorratung geliefert werden kann (Kap. 9.1.2.). In fast unzulässiger Verkürzung seien diese sehr komplexen Voraussetzungen für die Funktion der CD-Sferics a.t.B. als neurotrope und tageszeitlich synchronisierende Umweltfaktoren bzw. Zeitgeber in folgenden acht Stichpunkten modellhaft zusammengefaßt:
Die während der übrigen Zeit zumeist dominierende 10 kHz-Aktivität spielt bei ‘ausge-glichener’ circadianer Neurotropiebilanz, d.h. beim mittlerem Verlauf, gegenüber der körpereigenen Rhythmik offenbar nur eine untergeordnete, im Falle einer wetterbedingten Abweichung vom Normalverlauf, jedoch eine entsprechend neurovegetativ belastende Rolle. |
10. Zusammenfassung
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11. Zur Diskussion des gesundheitlichen Risikopotentials des Mobilfunks.
Die Konsequenzen, die sich aus dem vorgestellten niederfrequenten Wirkungsmodell der CD-Sferics a.t.B. im Hinblick auf die Diskussion um die für den Mobilfunk gültigen und allein auf energetisch-thermische Wirkungen bezogenen „Grenzwerte“ ergeben, sind allerdings erhebliche - vor allem, wenn letztere kommerziellen Vorgaben unterliegen. Wenn auch die vor den Gefahren der künstlichen E-Felder warnende Fachwelt immer noch bedauernd auf das Fehlen eines befriedigenden niederfrequenten Wirkungsmodells hinweist (z.B. Lebrecht v. Klitzing: Beruht die biologische Wirkung schwacher el.magn. Felder auf einer Interferenz mit interzellulären Kommunikationsstrecken?, Der Gesundheitsberater, 5/2002, S.5-9), sind die Verfasser der Meinung, daß o.g. Wirkungsmodell weitgehend auch auf die technischen E-Felder anwendbar ist, in jedem Falle aber dann, wenn sie eine niederfrequente (ELF) Pulscharakteristik mit ggf. refraktärzeitgerechten Impulsbreiten der ‘Hüllkurvenpakete’ aufweisen.
Da bisher ein fachlich kompetenter und objektiver Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit dieser technischen E-Felder noch nicht vorliegt oder bekannt geworden ist, muß ihnen auf jeden Fall - zumindest vorsorgend - auch eine nicht-thermische Wirksamkeit unterstellt werden, die von den derzeit gültigen und weltweit politisch sanktionierten rein thermisch-energetisch orientierten „Grenzwerten“ unberührt bleibt. Im Hinblick auf seine gesundheitspolitische Bedeutung ist dieser Umstand umso unbegreiflicher, als allein schon aus der vorhandenen nahezu unübersehbaren Literatur viele Indizien für ein nicht-thermisches Wirkungsspektrum z.T. weit unterhalb dieser „thermischen Grenzwerte“ bekannt sind und sich außerdem die Frequenzmuster der niederfrequent gepulsten Hochfrequenzstrahlung der neuen Telekommunikationstechnologie den neurotropen Zeitmustern der AIS in ungeprüfter Weise immer mehr annähern. Die Verfasser sind auf Grund dieser Tatsachen und ihrer eigenen Untersuchungen deshalb der Meinung, daß:
es höchst bedenklich und unverantwortlich ist, diesbezüglich ungeprüfte niederfrequent gepulste Strahlungsfelder nahezu überfallartig landesweit und flächendeckend einzurichten;
bei der Abschätzung des gesundheitlichen Risikopotentials dieser neuartigen gepulsten E-Strahlung für Mensch, Tier und Pflanze neben der thermischen in jedem Falle auch von einer nicht-thermischen Wirkung auf den Organismus auszugehen ist, wofür aber die geltenden „Grenzwerte“ keinerlei Aussagen zulassen;
ein diesbezüglich erheblicher und schon seit Jahrzehnten sträflich vernachlässigter - und nicht selten durch Mittelverweigerung absichtlich herbeigeführter - Forschungsbedarf vorliegt;
die vielfältigen Syndrome der immer häufiger auftretenden Elektrosensibilität bereits eindeutig auf eine durch diese neuen gepulsten E-Felder verursachte Morbiditätszunahme in der Bevölkerung hinweisen. Besonders auffallend und beunruhigend dabei ist, daß ihre vielfältigen Erscheinungsformen nahezu das gleiche pathologische Wirkungsspektrum umfassen, wie es der von der Medizinmeteorologie erarbeitete Katalog der meteorotropen Syndrome bei Mensch und Tier enthält;
bei flächendeckender Exposition jeder Bürger gezwungenermaßen der Gefahr einer erheblichen chronischen Beeinträchtigung seiner Schlafgüte ausgesetzt wird, die das Ausmaß von Schlaffoltern erreichen kann, wie sie nur Verbrecherstaaten anwenden;
die Überlagerung von Mobilfunk und natürlicher AIS zudem die bislang noch kaum diskutierte Gefahr synergistischer Effekte mit der vor allem mittel- und langfristigen Folge von massiven und epidemisch auftretenden Störungen der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze birgt.
Schließlich beruht die biologische ‘Telekommunikation’ aller Zellen und neurologischen Funktionseinheiten eines lebenden Organismus untereinander gerade auf diesen Mechanismen der nicht-thermischen Informationsübertragung nach einem seit Anbeginn der Evolution in vielen Jahrmillionen feinstens abgestimmten ‘Wellenplan’ des Lebens (10). Solange dieser aber noch weitgehend unbekannt ist, ja von der Technologielobby rigoros abgestritten wird, müssen der Mobilfunk u.a. ‘Störstrahlungen’ als ein jede einzelne lebende Zelle dieser Welt zu jeder Zeit beeinflussender Störsender angesehen werden! - Um das Weiterleben des Menschengeschlechts unter diesen Voraussetzungen zu gewährleisten, bliebe der Evolution dann vielleicht nur noch der Ausweg einer retrograden evolutionären Entwicklung des Homo sapiens sapiens - Gehirns zum seismischen Schlaf der Prähominiden ! |
12. Nachtrag aus „gegebenem Anlaß“.
Die Frage mag zwar offen bleiben, ob die wiederholten Pannen in der bundesrepublikanischen Unwetterwarnung der letzten Zeit einer Verschlechterung der meteorologischen Prognosenqualität oder einer klimabedingten Zunahme von „Unwettern“ in unseren Breiten zuzuschreiben sind: Unter ihrem Eindruck sei aber in unserem Zusammenhang erlaubt, auch auf die hervorragende Eignung der CD-Sferics a.t.B. als diagnostische Wetterparameter hinzuweisen. Obwohl die daraus sich ergebenden Möglichkeiten bereits vor über 80 (in Worten: achzig) Jahren erkannt worden waren und im Konzept einer in den 20er Jahren ausgearbeiteten Radiometeorologie vielfach ihre Anwendung fanden, wurden sie aus nicht nachvollziehbaren Gründen von den hierfür zuständigen Wetterdiensten bislang nicht nur nicht genutzt, um nicht zu sagen: durch administrative Maßnahmen verhindert, obwohl die heutige Mikroelektronik diese Nutzungsmöglichkeit um Größenordnungen erweitert (3). Es erschien offenbar zweckmäßiger, über höchst aufwendige - und z.T. fragwürdige - Methoden, wie z.B. der Fernerkundung durch Wettersatelliten, der Einrichtung von RADAR-Verbundstationen oder der nahezu aussichtslosen kleinräumigen numerischen Wettermodellierung - die „nur“ der Steuerzahler zu tragen hat - einen Ausweg aus der heute immer noch ziemlich unbefrieigenden Qualität der kurz- und kürzestfristigen Wetterprognose, einschließlich des ständig akuten Problems der Unwetterwarnungen, zu finden. |
12.1. Die CD-Sferics a.t.B. als diagnostische Parameter für die Wettererkundung.Der in Kap. 2. nur grob skizzierte Zusammenhang mit den Vorgängen der atmosphärischen Dynamik zeichnet die CD-Sferics a.t.B. neben ihrer medizinmeteorologischen Bedeutung vor allem deshalb auch als besondere Indikatorgrößen für das tägliche Wetter aus, weil sie die Dynamik der Wetterprozesse anzeigen und nicht erst deren fertige ‘Produkte’, wie sie z.B. vom Auge des Wettersatelliten oder dem RADAR-Schirm erfaßt werden. Die Wettererkundung mit Hilfe der CD-Sferics a.t.B. bietet damit in jedem Fall gegenüber den anderen Hochtechnologiemethoden einen zeitlichen Vorsprung, der gerade für den Kurzfristzeitraum, insbesonders auch für Wetterwarnungen, prognostisch besonders gut genutzt werden könnte. Ein diesbezüg-lich dokumentiertes und besonders eindringliches Beispiel lieferte das berüchtigte - weil von den offiziellen Warnsystemen als solches nicht erkannte - Münchner Hagelunwetter vom 12.7.1984. Es brach kurz nach 20 Uhr über die Stadt herein, zeichnete sich aber bereits um 16.15 Uhr in den CD-Sferics-Registrierungen (in Pfaffenhofen/Ilm) als ungewöhnlich heftiger Vorgang ab, offenbar zu dem Zeitpunkt, als der sich entwickelnde Cumulonimbus-Cluster die Tropopause in ca. 8000m durchbrach und somit tropische Dimensionen erreichte.
Die in Kap. 2.2. nur kursorisch angegebenen wetterabhängigen Frequenzmuster der Impulsaktivität erscheinen wie ein Alphabet der atmosphärisch-dynamischen Prozesse aller Größenordnungen, angefangen von der thermodynamisch angeregten Aktivität eines einzelnen Cumulus, der ggf. sich zum Gewitter entwickelt, bis hin zur Erfassung der großräumigen thermohydrodynamisch angetriebenen Frontensysteme - von der Methodik und der Fortschrittlichkeit her gesehen, vergleichbar der tomographischen Diagnostik in der Medizin. Unter geringstem technischen Aufwand wäre z.B. möglich:
eine zeitlich und räumlich lückenlose Registrierung in real time der gesamten Wetterdynamik im Umkreis von 400 bis 500 Kilometern um eine Empfangsstation bei einer räumlichen Auflösung von wenigen Kilometern, dabei zusätzlich die Erfassung der Änderungsgrößen der atmosphärischen Dynamik, d.h. der Tendenzen eines Wetterprozesses, wie: Ortung und Intensitätsbestimmung von Schlechtwettergebieten oder Frontverläufen bis herab zu einzelnen Schauern oder Gewittern, Anzeige der Bildung oder Auflösung von Inversionen in der atmosphärischen Grundschicht (Nebelvorhersage, Smoglagen) oder Ortung von Turbulenzbereichen in der freien Atmosphäre (clear air turbulence, CAT) u.a., eine dezentrale, ortsunabhängige und eigenständige Wetterbeobachtung bzw. -überwachung ohne Rückgriff auf anderweitig unterstützende Logistik, eine problemlose Integration im operationellen Einsatz der öffentlichen Wetterdienste.
Diese Möglichkeiten erhalten ihre besondere Note noch dadurch, daß sie auf einem passiven (empfangenden) Meßverfahren der natürlichen elektro-magnetischen Strahlung der Atmosphäre beruhen und deshalb in keiner Weise Umwelt und Leben belasten. 12. 2. Ausblick.
Die oben angeführten Möglichkeiten der Wetterdiagnostik mit Hilfe der CD-Sferics a.t.B. mögen vielen gegenüber den heute üblichen wetterdienstlichen Methoden mit ihren für das 21. Jahrhundert z.T. fast unerträglich hohen Versagerquoten allein mit dem Blick z.B. auf das erst kürzlich hektisch in Betrieb genommene, auf seine biologische Verträglichkeit ebenso wenig wie die Mobilfunktechnologie sachgerecht geprüfte Doppler-RADAR-Verbundsystem KONRAD märchenhaft erscheinen - und dies ganz abgesehen von irgend einem Kostenvergleich. Als diagnostisches Hilfsmittel für den Meteorologen und Mediziner sind die CD-Sferics a.t.B. allerdings insofern ein wahres Märchen, als es gemäß anschließender Liste der Einzelpublikationen zum großen Teil seit über 20 Jahren in der internationalen Fachliteratur dokumentiert zu finden ist und sich außerdem in zeitweise täglich engem beruflich-fachlichen Austausch der Autoren über viele Jahre hinweg immer wieder bestätigt hat. -
Dieser umfangreiche persönliche ‘objektive’ Erfahrungshintergrund konnte allerdings deshalb nicht genügend in die ‘renommierte’ Fachliteratur eingehen, da in einer schriftlich vorliegenden Aussage von 1991 eines in der luftelektrischen Forschung international einflußreichen Mitglieds des ‘American Institute of Biomedical Climatology’ zum Ausdruck gebracht wurde, einer der unten genannten Autoren würde mit der in der Liste unter Nr. 21. aufgeführten Publikation dem Ansehen der deutschen und internationalen Wissenschaft der Biometeorologie schaden. Aber immerhin wird darin auch geäußert: „... The claim of the authors that atmospherics may be generated by weather situations without lightning would, if it could be proven, bring about just a revolution in the circles of experts, and would have large civilian and military applications ...“ .
Der andere der unterzeichnenden Autoren war während seiner medizinmeteorologischen Tätigkeit als Dezernatsleiter unter Kollegen auch mal als ein Spinner ‘in die Ecke’ gestellt worden und zum Ende seiner beruflichen Tätigkeit, als es um eine kleine Beförderung ohne Gehaltsverbesserung wieder zurück in das Sachgebiet Medizinmeteorologie ging, war er „... mit seinen esotherischen Ansichten für diesen Posten nicht geeignet ...“ .
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| Hans Baumer Ziegelstraße 47 D - 85276 Pfaffenhofen/Ilm Tel. 08441 / 1349 (Drucktechnik, Prozeßrechner, Meßtechnik, Elektronik, Biochemie, Molekularbiologie, Neurologie, Gehirnphysiologie, Paläontologie) |
Dipl. Met. Walter Sönning Oberregierungsrat a.D. (DWD) Ichoring 8 D - 82057 Icking Tel. 08178 / 5842 (Allg. Meteorologie, Dynamik der der Atmosphäre, Wetterprognose Biosynoptik/Medizinmeteorologie Harmonikale Grundlagen) |
Stichworte: Atmosphärische Impulsstrahlung, Atmospherics, Sferics, CD Sferics, CD-Sferics a.t.B., Biotropie, Neurotropie, Meteorotropie, Medizinmeteorologie, Biometeorologie, Dich-romat-Gelatine, Epilepsie, paradoxer Schlaf, othodoxer Schlaf, seismischer Schlaf.
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